Dienstag, 11. August 2009


Hallo liebe DVD-Junkies,

Es hat sich bereits ein kleiner Mythos um ihn gebildet, den Recut von Kill Bill.
Oft wurde er angekündigt, verschoben oder komplett ignoriert.  "Kill Bill: The Whole Bloody Affair" sollte das ganze dann heißen und irgendwann in einer "Super-special-leckmichfett-Sonderedition" erscheinen.

Die letzten Neuigkeiten liegen schon eine ganze Weile zurück. Damals wurde eine Anime-Sequenz angekündigt, die die Lücke zwischen Teil1 und 2 füllen sollte.

In einem aktuellen Interview, lässt er die abgeschlossenen Arbeiten an der Animesequenz verlauten:

"I’m not going to monkey around with the movie itself, but we’ve actually done a whole new section for the anime as the last thing . I actually wrote a much longer script for the anime section during O-Ren’s revenge chapter… I had the whole script written out shot for shot what it would be, so [I said], “Harvey, this literally would make it complete. This is everything I came up with and wrote when I wrote it.” So Production IG just did it, and I just need to work with them a little bit and go over it with them—and I’ll do that once this is officially behind me."

Das hört sich doch schonmal wunderbar an. Leider wurde noch kein Termin genannt, aber bald sollte es soweit sein. Bin ja mal gespannt, ob die berühmte Szene im Teehaus farbig gelassen wird.

Sayonara

Quelle

Montag, 10. August 2009

Fingerspiele

Hallo liebe Leserschaft,

Das Tarantino sehr sehr eigen ist, was seine Drehbücher betrifft, wissen ja bestimmt die meisten von euch. In einem weiteren Interview hat er jetzt verlauten lassen, dass das komplette Drehbuch zu Inglorious Basterds mit nur einem Finger geschrieben wurde. Natürlich mit seinem Finger versteht sich ;)

Sein Gehilfe bei dieser schwierigen Aufgabe war laut eigenen Aussagen ein Textverarbeitungsprogramm aus dem Jahre 1987. Er begründet dieses kuriose Vorgehen damit, dass ihm das editieren viel leichter fällt und auch kaum die Gefahr der Überlänge besteht.

"Das Drehbuch wurde mit einem Finger in die Tastatur gehackt. Ich kann nicht tippen. Ich habe es mit dem Zeigefinger meiner rechten Hand in einem Textverarbeitungsprogramm aus dem Jahr 1987 geschrieben. Es war für mich sehr wichtig, das mit nur einem Finger zu tippen. Wenn du mit einem Stift schreibst, schreibst und schreibst und schreibst du und das Drehbuch hat danach immer Überlänge. Aber wenn du das auf nur einen Finger überträgst, beginnt ein sehr strikter Prozess des Editierens. Im Prinzip gilt: Wenn du nicht denkst, dass deine Scheiße die absolute Bombe ist, wirst du dir nicht die Zeit nehmen, um die finale Version mit einem Finger zu tippen. Also ist man ständig am Korrigieren und tatsächlich sogar am Kürzen."

Improvisieren kommt für ihn so gut wie gar nicht in Frage. Klar, wer soviel Zeit und Aufwand in sein Werk steckt, will das es auch genauso umgesetzt wird. Er hatte schließlich mehrere Minuten Denkzeit für einen Satz ;)

In der Zeitschrift 'Esquire' führt er aus: "Ich habe kein Problem damit, Schauspielern zu sagen: 'Sieh her, ich will, dass du jedes 'falls', 'und' oder 'aber' in diesem Skript lernst.' Möglicherweise werden wir im Verlauf der Dreharbeiten etwas lockerer, aber alles, was ich geschrieben habe, habe ich aus einem bestimmten Grund geschrieben. Ich will, dass sie wissen, wie ernst es mir mit den Worten ist."

Quelle

Tarantino Kult Blog meint: Wenn er das bei allen Filmen gemacht hat, muss seine Hornhaut ja schon einen 2-stelligen Durchmesser haben! O_o

Sonntag, 9. August 2009

Namen und ihre Bedeutungen...

Goof Evening liebe Leser,

In einem Interview mit der Welt hat Tarantino vor kurzen viele Namen der fiktiven Figuren in Inglorious Basterds erläutert. Mittlerweile ist der Artikel auch online zu finden. Ich hab euch mal die wichtigsten Namenserkentnisse zussamengefasst:

  • Der Name von Lt. Aldo Raine ist ein Kombination aus dem Schauspieler Aldo Ray und der Figur "Charles Rane" aus dem Film "Der Mann mit der Stahlkralle" (einer von Quentins Lieblingsfilmen)
  • Der von Schweiger gespielte Hugo Stiglitz ist eigentlich Mexikaner und hat in ca. 200 B, C und D-Movies mitgespielt. Tarantino mag ihn aber nicht besonders. Deswegen beruht die Nennung nicht auf seiner Wertschätzung.
  • Captain Wilhelm Wicki basiert zum einem auf dem deutschen Regisseur Georg Wilhelm Pabst, einer von Tarantinos Lieblingsregisseuren aus Deutschland. Der Rest basiert auf Bernhard Wicki.
  • General Ed Fenech ist eine Anspielung auf die Schauspielerin Edwige Fenech, die in vielen italienischen Sex-Kömödien der 70er mitgespielt hat.
  • Das der Name von Bridget von Hammersmark eine Anspielung auf "Florian Henckel von Donnersmarck" ist, ist und bleibt allerdings ein Zufall ;)

Wer das gesammte Interview lesen will, kann das hier tuen

Sayonara!

Quentin Tarantino Street Soap Company


Hallo liebe Straßenreiniger,

Unser aller Lieblings Filmfreak ist jetzt ein waschechter Straßennamen-Inhaber.
Klingt spektakulär und das ist es auch!
Auf dem Gelände des Filmstudios Babelsberg wurde eine Straße nach dem Kultregisseur benannt.
Somit ist er der erste (und bis jetzt auch einzige) lebende Filmkünstler nachdem eine Straße auf dem Filmgelände benannt wurde.

"Es ist eine große Ehre für mich" 

Tarantino war selbst anwesend bei der Einweihung und bestimmt überglücklich über seinen neuesten Straßenfeger (Muahaha, was ein Wortspiel^^).
Die Straße befindet sich in der Nähe des Billy-Wilder-Platzes oder der Marlene-Dietrich-Allee und kreuzt an der G. W.-Pabst-Str. (österreichischer Regisseur). 

Tarantino Kult News Blog sagt: Wieso nicht schon eher?

(Der Titel soll übrigens ne Anspielung auf Fight Club sein ;))

Samstag, 8. August 2009

Inglorious Basterds - Be my Posterboy!

Hallöle aus der Hauptzentrale der guten Laune,

Hiermit möchte ich euch eine kleine Auswahl meiner Lieblingsposter zum neuen Tarantino Streifen anbieten. Mehr Basterds geht nun wirklich nicht!

Gerade bei ersterem Poster bete ich, dass es im Discounter meines Vertrauens liegt.
Ich weiß, die Chancen stehen dabei 1 zu 100 Naziskalps, aber man darf die Hoffnung nie aufgeben!


 

Inglorious Basterds - Neuer Viral Trailer

Hallo liebe Filmfreunde,

Es gibt mal wieder neues aus dem Hause Inglorious Basterds.
Ein neuer Trailer wurde veröffentlicht mit dem Titel "Pride of Nation".
Hinter diesem Werbegag steckt die Idee, dass in dem Kino von Shosanna (Figur bei Inglorious Basterds) Stolz der Nation gespielt wird, während die Führungsriege des 3.Reichs zu Besuch ist.

Auf jedenfall sehr amüsant gemacht:

Freitag, 7. August 2009

Public Enemies - ein Review mit einer Prise Kritik

Hallo liebe Filmfreunde,

Natürlich habe ich mich mit diesem Blog hauptsächlich auf Filme von Quentin spezialisiert. Dennoch möchte ich diese Gelegenheit nutzen um euch Geheimtipps näherzulegen oder von Blockbustern abzuraten. Den Anfang mache ich heute mit Public Enemies.

Schon allein der Besuch des Kinos gehört zu einer der außergewöhnlichsten Saal-Erfahrungen die ich bis jetzt machen konnte. Zuerst hat man hinter uns den Boden gewischt und zwar mit Taschenlampen-Beleuchtung (!) und dann fiel mitten im Film eine Box aus und das Surren war lauter als der eigentliche Film. 

Aber ich hab noch genug mitgerkiegt um sagen zu können, dass die ganzen enttäuschenden Reviews maßlos übertrieben haben. Es ist schon ein sehenswerter Film mit einem starken Johnny Depp und einem weniger präsenten Christian Bale, der leider eine recht undankbare Rolle bekommen hat. Teilweise ist der Streifen recht langatmig, aber keinesfalls im extremen Ausmaße. Dafür entschädigen die sehr gelungenen Actionsequenzen und der hochmoderne Look (der Film wurde komplett mit Digi Cams aufgenommen.)
Leider erfährt man in den knapp 2h 20min fast gar nichts über John Dillinger außer 4 Fakten die er im Schnelldurchlauf für "sein Mädchen" runter rattert. Auch die Nebenpersonen haben nahezu keinen Wiedererkennungswert und ihrem Tod trauert man in der Regel nicht hinterher.
Das Ende war ausgezeichnet inszeniert. Ich hatte eine richtige Gänsehaut und war ergriffen von der Bildgewalt. Genau wie Inglorious Basterds endet dieser Film mit einem Kinobesuch.
Wer hat da wohl von wem geklaut? :D
Auch lönlich ist die Tatsache, dass man sich extrem an die reale Vorlage gehalten hat.
In einem Interview erzählt Johnny, dass er genau auf den Punkt gesackt ist, wo auch der echte John Dillinger gestorben ist.


Fazit:
Ein durchaus unterhaltsamer und sehenswerter Film, der aber hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückbleibt. Schade Michael Mann! H.E.A.T. war besser...

Punlic Enemies - 7,5/10

So und jetzt beginnt das Warten auf die Basterds!

Sayonara



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